Am Samstag, den 16.10., stand mal wieder ein Spieleabend auf dem Programm. Nach dem gemeinsamen Gottesdienstbesuch und einer kleinen Stärkung während der Sportschau konnte der Abend beginnen. "Die Werwölfe von Düsterwald" sollten von nun an das Geschehen bestimmen. Bei diesem preisgekrönten Spiel geht es im Kern darum, dass zwei Werwölfe bestimmt werden, die die übrigen "Dorfbewohner" töten sollen. Dazu bekommt jeder Spiele eine Rollenkarte und in jeder "Tag"- und "Nachtphase" müssen abwechselnd die Dorfbewohner (Tag) und die Werwölfe (Nacht) jemanden töten, wenn möglich natürlich von der anderen Partei. Dazu gibt es noch die "Seherin", den "Armor" und die "Hexe". Die genauen Regeln dieses anfangs etwas verwirrenden Spiels kann man sich bei Wikipedia anschauen. Nachdem manchen Spielern ...
... immer wieder neue Erleuchtungen über die Logik des Spiels kamen wurde die Runde immer geübter und das Finden der Werwölfe ging auch immer schneller.
Nach unzähligen Toten spielten wir zur Abwechslung das "Obstspiel". Die Spielregeln sind hier deutlich einfacher: Alle setzen sich in einen Kreis, jeder sucht sich eine Frucht aus, einer kommt mit einem Schaumstoffschlagstock in die Mitte und wer aufgerufen wird muss dreimal seine Frucht nennen - und zwar schneller als der Teilnehmer in die Mitte ihn mit dem Schlagstock erwischen kann - und anschließend eine andere Frucht sagen. Auch wenn der eine oder andere mal etwas fester zuschlug, gab es hier glücklicherweise keine Tote, aber hier war stets höchste Aufmerksamkeit gefragt und das schnelle Spiel machte allen auch sichtlich Spaß.
Als nächstes spielten wir noch einen Durchlauf "Ruck Zuck". Ziel dabei ist es, seiner Gruppe von einem zum nächsten Mitglied einen Begriff zu erklären und zwar jeder auf eine andere Art und Weise. Auch hier gab es anfangs zunächst Schwierigkeiten, die Gruppen waren einfach zu langsam und sichtlich ungeübt. Aber spätestens beim letzten Durchgang zeigte sich, dass die Gruppen sehrwohl was drauf haben und Begriffe wie "Pfarrer" oder "Urlaub" gingen dann auch tatsächlich "Ruck-Zuck" von Mann zu Mann, bis auch schließlich der letzte es erraten hatte - und das innerhalb von 45 Sekunden.
Ganz zum Schluss, wer hätte es gedacht, spielten wir nochmal zwei Runden des Werwolfspiels bis wir dann alle sichtlich erledigt von diesem "Psychospiel" den Nachhauseweg antraten.
Nur ein Gast konnte am Ende von sich behaupten, dass er niemals getötet wurde, eine recht respektable Leistung.
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Kommentare
Lukas hat das auch super geleitet!
Gruß
Wiesel
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